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Die Oettinger Brauerei will weitere Marktanteile gewinnen und führt aktuell die Steinie-Flasche im Markt ein. Gebraut und abgefüllt wird das Produkt in Braunschweig.
Die Oettinger Brauerei bringt jetzt erstmals Pils und Export auch in der Steinie-Flasche auf den Markt. „Die Steinie-Flasche ist ein Angebot auf die Nachfrage unse-
rer Kunden“, sagt Dirk Kollmar, geschäftsführender Gesellschafter der Oettinger Brauerei. „Gleichwohl spielte aber auch die Tatsache eine wichtige Rolle, dass die handliche Steinie-Flasche in einigen Regionen Deutschlands Kult-Status besitzt“, so Kollmar.
Vertrieben werden die neuen Zwanziger-Kästen zunächst in Norddeutschland, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und im Saarland. Die entsprechende Nachfrage vorausgesetzt, können laut Kollmar jederzeit weitere Gebiete beliefert werden. Die neuen Produkte werden in der Brauerei Braunschweig, Zweigniederlassung der Oettinger Brauerei, für die gesamte Gruppe gebraut und abgefüllt. Für Niedersachsens größte Braustätte ist das in doppelter Hinsicht ein historischer Moment. Denn Pils und Export sind die ersten beiden Sorten der Marke Original Oettinger, die planmäßig in Braunschweig gebraut werden. Dieses Ziel hatte Dirk Kollmar bereits im August 2009 angekündigt – kurz nachdem sein Unternehmen die vormalige Feldschlößchen-Brauerei von Carlsberg übernommen hatte.
Die entsprechenden Vorbereitungen in Braunschweig wurden in den zurückliegenden Monaten geschaffen. In dieser Zeit hat die Oettinger-Gruppe an ihrem jüngsten Standort rund 4,5 Millionen Euro in Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen investiert. In dieser Summe enthalten sind auch insgesamt 300.000 Euro für die neuen blauen Zwanziger-Kästen Steinie.
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